Slowenien stand schon lange auf unserer Reiseliste – und rückblickend können wir sagen: Dieses kleine Land hat uns komplett überrascht. Von alpinen Seen über smaragdgrüne Flüsse bis hin zu Weinregionen und mediterranem Flair war einfach alles dabei. Hier kommt unser Reisebericht, Tag für Tag.

Tag 1: Ankommen in Graz

Wir sind aufgrund der günstigen Flüge ab Graz gestartet. Nach der Landung sind wir abends noch lecker Essen gegangen und waren noch etwas trinken. Danach ging es ins Hotel, einmal ausschlafen und Energie sammeln für das Abenteuer Slowenien.

Tag 2-3: Lake Bled

Am Morgen holten wir unser Mietauto ab und machten uns auf den Weg nach Bled. Der erste Blick auf den Lake Bled ist wirklich magisch.
Wir liehen uns ein traditionelles Ruderboot und fuhren zur kleinen Insel in der Seemitte.

Anschließend ging es hinauf zur Burg von Bled. Der Eintritt ist zwar nicht ganz günstig, aber für den tollen Ausblick von der Burg hat sich das für uns trotzdem gelohnt. Die Ausstellung in der Burg ist ganz nett, aber kein Highlight. Abends waren wir dann noch super schön Essen im Old Cellar direkt mit Blick auf den See.

Der nächste Tag begann mit einem Besuch der Vintgar-Klamm. Absolut wunderschön, aber wichtig: Tickets sollte man unbedingt im Voraus reservieren.
Am Nachmittag fuhren wir weiter zum Lake Bohinj. Dort hieß es: baden, schwimmen, genießen. Umgeben von Bergen und dieser unglaublichen Ruhe war das einer der entspanntesten Momente der ganzen Reise.

Tag 4-5: Soča-Tal

Ein echtes Highlight: die Fahrt über den Vršič-Pass hinein in den Triglav-Nationalpark. Nach einer tollen Wanderung aßen wir noch ein Süppchen in der Erjavec-Hütte, da dort auch direkt unser Auto geparkt war. Anschließend ging es wieder bergab, mit einem Stopp an den Großen Soča-Trögen. Das Wasser hat eine atemberaubende Farbe und man kann entspannt am Ufer liegen und die Natur genießen – zum Baden ist es aber nur bedingt geeignet, da es wirklich eiskalt ist.
Am Abend erreichten wir Kobarid, wo wir übernachteten – mitten im beeindruckenden Sočatal.

Der nächste Tag startete mit einer kleinen Wanderung zum Kozjak-Wasserfall, die uns sehr gefallen hat. Danach legten wir noch einen kurzen Stopp am Boka-Wasserfall ein.
Da das Wetter am Vortag eher schlecht war, kehrten wir nochmal zu den Großen Soča-Trögen zurück, um dort zu entspannen und noch ein paar schöne Bilder zu schießen.
Am Nachmittag stand dann Action auf dem Programm: Rafting auf der Soča! Wir haben das ganze bei Sportmix gebucht und können diesen Anbieter bedingungslos empfehlen. Super Organisation, viel Spaß und ein echtes Muss im Sočatal.

Tag 6: Weinregion Brda

Wir fuhren weiter in die Weinregion rund um Dobrovo. Unterwegs hielten wir in Kanal ob Soči, einem sehr süßen kleinen Ort, und im mittelalterlichen Šmartno, das uns besonders gut gefallen hat.
Unsere Unterkunft, Domačija Kabaj Morel, war ein echtes Schmuckstück. Am Abend gab es dort ein Fine-Dining-Menü – großartig!
Nachmittags hatten wir außerdem eine Weinverkostung in der bekannten Klet Brda Vinoteka, die wir ebenfalls sehr empfehlen können. Alles in allem können wir die Weinregion sehr empfehlen – die Städte und Landschaften sind wunderschön und wird auch die Toskana Sloweniens genannt – nur nicht ganz so bekannt und daher weniger überlaufen.

Tag 7: Triest & Piran

Über Triest ging es Richtung Küste. Wir besuchten das Schloss Miramare (sehr große Empfehlung!) und verbrachten ein paar Stunden in der Stadt, schlenderten durch die Straßen und gönnten uns natürlich ein Eis.
Am Abend kamen wir in Piran an: ein Sprung ins Meer, ein Sundowner an der Promenade und anschließend richtig gut essen – perfekter Urlaubsabend. Piran hat uns wirklich sehr gut gefallen und durch den mediterranen Küstenflair kam richtig entspannte Urlaubsstimmung auf.

Tag 8-9: Predjama, Postojna-Höhlen & Ljubljana

Auf dem Weg nach Ljubljana machten wir Halt an der Höhlenburg Predjama – spektakulär, wie die Burg in den Felsen gebaut ist.
Danach ging es weiter zu den Postojna-Höhlen. Beides zählt für uns zu den absoluten Highlights Sloweniens und sollte auf keiner Route fehlen.
Abends kamen wir in Ljubljana an, gingen lecker essen und machten noch einen entspannten Spaziergang durch die Altstadt bei Nacht.

Am nächsten Tag starteten wir früh mit Frühstück und einer Free Walking Tour, die wirklich sehr informativ und empfehlenswert war.
Danach ging es hinauf zur Burg von Ljubljana und später noch auf eine Bootsfahrt durch die Kanäle der Stadt – eine tolle Perspektive. Ljubljana hat uns mit seiner entspannten, jungen Atmosphäre total begeistert.

Tag 10: Abschied mit Stopp in Ptuj

Am Abreisetag fuhren wir zurück Richtung Graz, mit einem Stopp in Ptuj. Die Burg ist sehenswert, ebenso die Museen darin.
Die Stadt selbst wirkte an diesem Tag wetterbedingt etwas ruhig, aber als letzter Zwischenstopp war es trotzdem schön. Danach weiter nach Graz, Mietwagen abgeben, Rückflug – und die vielen neuen Erinnerungen Revue passieren lassen.

Fazit

Slowenien hat uns mit seiner Vielfalt komplett überzeugt: Natur, Abenteuer, Kulinarik und charmante Städte auf kleinstem Raum. Man muss nie länger als 1-3 Stunden am Stück fahren, was die gesamte Reise sehr entschleunigt hat. Für uns war diese Rundreise perfekt – abwechslungsreich, jedoch ohne dass es zu stressig wurde. Wir können Slowenien, vor allem für Naturliebhaber, sehr empfehlen!💚


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