Unsere zweiwöchige Reise durch Mexiko führte uns einmal quer über die Riviera Maya und Yucatán – von Tulum im Süden über die Lagune von Bacalar und das Kolonialstädtchen Valladolid bis hin zur Insel Holbox. Eine Route, die Kultur, Natur und Entspannung gut miteinander verbindet und sich unkompliziert mit öffentlichen Verkehrsmitteln bereisen lässt. Wir haben immer nur den ADO-Bus genutzt, um von A nach B zu kommen.
Tag 1-4: Tulum
Wir kamen abends spät in Tulum an, hatten nur noch Zeit, etwas zu essen und direkt schlafen zu gehen. In den folgenden Tagen erkundeten wir die Umgebung mit dem Fahrrad.
Ein Highlight war der Besuch der Maya-Ruinen von Tulum, die direkt am Meer liegen. Der Eintritt in den Nationalpark lohnt sich, da man anschließend auch Zugang zu den schönen Stränden im Park hat. Besonders der Playa Paraíso ist wunderschön und ideal, um den Nachmittag zu verbringen. Der Strand hat uns so gut gefallen, dass wir dort auch nochmal den letzten Tag in Tulum verbracht haben.


Ein weiterer Höhepunkt waren die Cenoten rund um Tulum – vor allem die Gran Cenote und die Cenote Cristal y Escondido, die sich gut mit dem Fahrrad erreichen lassen. Beide bieten klares Wasser, Schattenplätze und Hängematten – perfekt zum Abkühlen nach einem heißen Tag.

Tulum hat außerdem eine große Auswahl an Restaurants und Bars. Besonders abends ist einiges los – von kleinen Lokalen bis zu Orten mit Live-Musik. Empfehlenswert ist das Palma Central, ein Platz mit Foodtrucks, Night Market und regelmäßigem Musikprogramm. Die Leute tanzen dort Salsa und die Stimmung ist wirklich super!


Nach vier Tagen ging es für uns mit dem ADO-Bus weiter zur nächsten Station: Bacalar.
Tag 5-7: Laguna Bacalar
Für uns ein Must-Do (!) für eure Yucatan-Reise. Der erste Blick auf die Lagune verschlägt euch die Sprache, das Wasser sieht aus wie auf den Malediven. Wir hatten eine tolle Unterkunft (Villa Marilu) mit eigenem Steg inklusive Sonnenliegen und kostenloser Kajak-Nutzung. Wir können diese Unterkunft nur empfehlen, der Besitzer ist super nett.


In der Zeit sind wir insgesamt zwei mal zum Canal de los Piratas gefahren, einmal mit dem Kajak und einmal mit einer gebuchten Segelboot-Tour. Den Rest der Zeit haben wir auf dem Steg mit einem guten Buch entspannt oder sind in das Örtchen Bacalar.
Bacalar selbst ist auch sehr süß und die Stimmung abends war toll. Als wir dort waren gab es auch einen kleinen Night Market und die Restaurant-Auswahl ist super.
Dann ging es für uns weiter mit dem ADO-Bus nach Valladolid.
Tag 8-10: Valladolid
Valladolid ist ein sehr schönes Städtchen mit bunten Fassaden und Boho-Vibe. Wir waren ebenfalls dort, da es der perfekte Ausgangspunkt für Chichén Itzá und die Cenoten drumherum ist.
Nach Chichén Itzá und zur Cenote Ik-Kil kommt man gut mit dem Local Bus und spart damit einiges an Geld. Chichén Itzá zählt als eines der Weltwunder für uns natürlich auch als absolutes Must-See, wenn ihr in Yucatan seid. Es war zwar sehr heiß, aber der Anblick der Maya-Ruinen ist mehr als beeindruckend. Auch die Cenote hat uns sehr gut gefallen, wir da sie direkt im Anschluss an Chichén Itzá besucht, da sie auf dem Weg nach Valladolid liegt.


Valladolid selbst bietet sich an zum bummeln und in Cafés verweilen. Was wir aber sehr empfehlen können: das Casa de los Venados. Ein Privathaus eines amerikanischen Ehepaares, welches eine riesige mexikanische Kunstsammlung beherbergt. Im Rahmen von Führungen öffnen sie ihr Haus und man kann die diversen, teils auch skuril wirkenden Kunstobjekte bewundern.


Müssten wir uns nochmal entscheiden, hätten wir aber eine Nacht weniger in Valladolid verbracht und dafür eine Nacht länger bei unserem nächsten Stopp: Isla Holbox.
Tag 11-13: Isla Holbox
Der perfekte Ort. um den Urlaub entspannt ausklingen zu lassen. Mit der Fähre ging es von Chiquila nach Holbox und dort ist alles direkt entspannter. Es gibt keine Autos auf der Insel und alles besteht nur aus Sand.
Die Strände auf Holxbox sind traumhaft, es gibt tolle Essensmöglichkeiten und auch abends ist ordentlich was los. Wir haben tagsüber eigentlich nur am Strand gelegen und haben abends einen Sundowner am Strand getrunken (Vorsicht: Mittel gegen Sandfliegen mitnehmen!).

Was ich jedem sehr ans Herz legen kann: das Refugio Animal Holbox. Die Leute dort setzen sich mit Herzblut für die Hunde ein und ihr könnt euch dort Hunde zum Gassi gehen ausleihen und ihnen damit eine Freude machen. Das Tierheim ist ausschließlich spendenbasiert und sie freuen sich immer, wenn Leute vorbeikommen (Instagram: refugioanimalholbox).
Ein weiterer Essensgeheimtipp, den ich nur empfehlen kann: Taco mokieras. Von außen ein unscheinbarer Streetfood-Laden mit Plastikstühlen neben den ganzen schicken Boho-Restaurants, waren aber die leckersten Tacos auf der ganzen Reise für uns.
Tag 14: Rückflug
Zurück ging es von Holbox nach Cancun und zurück nach Deutschland. Wir hatten eine unglaublich tolle Zeit in Mexiko und können uns gut vorstellen nochmal wiederzukommen.


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