Part 1: Norden (Panorama Route & Kruger Nationalpark)

Tag 1: Ankunft in Johannesburg

Unsere Reise durch Südafrika begann spät am Abend in Johannesburg. Da wir erst spät gelandet sind, haben wir unser Mietauto abgeholt und die erste Nacht ganz entspannt im Premier Hotel O.R. Tambo direkt am Flughafen verbracht. Perfekt, um nach dem langen Flug erst einmal anzukommen und Kräfte für die kommenden Tage zu sammeln.

Tag 2: Panorama Route

Am nächsten Morgen ging es früh los Richtung Panorama Route. Besonders beeindruckt haben uns die Bourke’s Luck Potholes mit ihren ausgewaschenen Felsformationen. Außerdem legten wir Stopps bei verschiedenen Wasserfällen ein – unter anderem bei den Berlin Falls und den Lisbon Falls, die absolut sehenswert sind.

Übernachtet haben wir im Blyde Canyon Forever Resort. Das Resort punktet nicht nur mit einer praktischen Lage, sondern auch mit einer fantastischen Aussichtsstelle, die sich perfekt für Sonnenuntergangs- und Panorama-Fotos eignet.

Tag 3-4: Safari im Nord-Kruger

Am nächsten Morgen starteten wir den Tag mit einer frühen Wanderung ganz in der Nähe des Resorts – ein schöner, ruhiger Einstieg in den Tag. Danach ging es weiter Richtung Kruger Nationalpark, einem der absoluten Highlights unserer Reise.

Unsere erste Unterkunft war das Honey Guide Mantobeni Camp, das wir wirklich sehr empfehlen können. Man übernachtet hier in luxuriösen Zelten mitten in der Natur – ein unglaubliches Erlebnis. Am Abend stand direkt die erste Safari auf dem Programm, ein sogenannter Game Drive zum Sonnenuntergang.

Der nächste Tag begann sehr früh mit einer Morgensafari, wenn die Tiere besonders aktiv sind. Und das Beste: Bereits in den ersten Tagen konnten wir alle Big Five sehen – ein absoluter Traum!

Tagsüber, wenn die Hitze zunimmt und sich auch die Tiere zurückziehen, entspannt man am besten am Pool im Camp. Am Abend ging es dann wieder auf Safari, jedes Mal ein neues Abenteuer mit neuen Begegnungen.

Tag 5: Self-Drive zum Satara Camp

Am Morgen starteten wir noch einmal zu einer Safari im Mantobeni Camp, bevor wir anschließend mit dem Auto selbst in den staatlichen Teil des Krüger Nationalpark fuhren. Unser Ziel war das Satara Camp, ein staatliches Camp (Buchung erfolgt über SANParks, am besten früh buchen).

Die Unterkunft ist deutlich einfacher und basic, dafür aber auch wesentlich günstiger. Am Abend nahmen wir erneut an einer Safari teil. Dabei sahen wir sehr spannende – teilweise auch brutale – Szenen aus dem echten Leben der Wildnis. Definitiv eindrucksvoll und absolut empfehlenswert, gerade wenn man etwas Geld sparen möchte.

Tag 6-7: Safari im Süd-Kruger

Am nächsten Tag ging es per Self-Drive weiter Richtung Süden des Kruger Parks. Unsere Unterkunft war die Foxy Crocodile Bush Lodge – die Unterkünfte haben einen eigenen kleinen Pool und Terrasse. Am Abend saßen wir gemütlich am Lagerfeuer, haben gut gegessen und den Tag ausklingen lassen.

Am folgenden Morgen klingelte der Wecker extrem früh: Gegen 4 oder 5 Uhr starteten wir zu einer Block-Safari, die ganze 8 bis 9 Stunden dauerte. Danach waren wir völlig erschöpft, aber haben sehr viel gesehen. Wenn man die Wahl hat, würden wir aber den Split auf zwei Drives (morgens und abends) bevorzugen.

Der Rest des Tages war pure Entspannung: Chillen am eigenen Pool, gutes Essen und einfach die Erlebnisse sacken lassen.

Tag 8: Rückfahrt nach Johannesburg

Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen vom Kruger Nationalpark. Wir fuhren mit dem Auto zurück nach Johannesburg und übernachteten erneut im Premier Hotel O.R. Tambo, da unser Rück- bzw. Weiterflug am nächsten Morgen früh startete.

Part 2: Süden (entlang der Garden Route nach Kapstadt)

Tag 9-12: Tsitsikamma Nationalpark & Plettenberg Bay

Am Morgen von Tag 9 flogen wir früh von Johannesburg nach Port Elizabeth. Dort nahmen wir unseren Mietwagen entgegen und starteten direkt Richtung Plettenberg Bay. Unterwegs legten wir einen Stopp im Tsitsikamma National Park ein, genauer gesagt beim berühmten Big Tree. Anschließend stärkten wir uns bei einem kurzen Snack im Tsitrus Café – ein sehr gemütlicher Ort und perfekt für eine Pause.

Unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte war das Moonshine on Whiskey Creek (Firefly House), mitten in der Natur gelegen und sehr idyllisch. Am Abend gingen wir im Restaurant Enrico essen, mit einem wunderschönen Blick auf das Meer.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen von Natur und Genuss. Vormittags machten wir die Wanderung im Nature’s Valley, die wir wirklich jedem ans Herz legen können – unglaublich schön, ruhig und abwechslungsreich. Danach ging es weiter zum Bramon Wine Estate, wo wir eine leckere Käseplatte mit gutem Wein genossen haben. Ein traumhaftes Weingut in toller Lage.
Anschließend waren wir noch Ziplinen und danach im Birds of Eden, die Anlage ist superschön und man sieht die verschiedensten Vogelarten – ebenfalls absolut empfehlenswert.

An Tag 11 erkundeten wir den Tsitsikamma National Park intensiver. Wir machten zwei Wanderungen:

  • die Waterfall-Tsitsikamma-Wanderung
  • sowie die bekannte Wanderung zur Suspension Bridge

Beide sind ebenfalls super schön, auch wenn die Wanderung zum Wasserfall auch viel Kletterkünste abverlangt.
Am Abend wechselten wir unsere Unterkunft und übernachteten im Barrington’s direkt in Plettenberg Bay. Das Hotel können wir wirklich sehr empfehlen – tolles Ambiente, großartiges Essen und ein hervorragendes Frühstück.

Der letzte Tag in Plettenberg Bay begann mit der wunderschönen Wanderung im Robberg Nature Reserve. Eine der schönsten Wanderungen entlang der Garden Route, mit spektakulären Küstenblicken und viel Natur. Anschließend verbrachten wir noch eine weitere Nacht im Barrington’s.

Tag 13: Swellendam

Am nächsten Morgen ging es weiter Richtung Swellendam. Auf dem Weg legten wir einen kurzen Stopp in Knysna ein, wo wir ein bis zwei Stunden verbrachten. Danach besuchten wir noch auf dem Weg das Timberlake Village, ein kleines, sehr charmantes Dorf mit Kunsthandwerk, Galerien und Cafés.

In Swellendam übernachteten wir sehr ländlich auf einer Farm, was einen schönen Kontrast zu den vorherigen Stopps bot. Abends gingen wir schick im La Sosta essen.

Tag 14-16: Stellenbosch

Am Morgen machten wir in Swellendam noch einen Ausritt mit Pferden, was ein ganz besonderes Erlebnis war.

Danach fuhren wir weiter Richtung Stellenbosch, mit einem Stopp in Hermanus. Dort machten wir noch eine sehr schöne Wanderung entlang am Meer, den Hermanus Biodiversity Walk. Später in Stellenbosch angekommen, ließen wir den Abend entspannt ausklingen und waren im Vendetta’s Pizzeria, wo es top Pizzen gab.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen des Weins. 🍷
Wir besuchten mehrere Weingüter – besonders empfehlen können wir:

  • Babylonstoren
  • Oldenburg Vineyards

Beide sind wirklich traumhaft. Babylonstoren ist ein sehr großes Gelände, wo es nicht nur Wein, sondern ebenfalls verschiedenstes Gemüse angebaut wird und es gibt ebenfalls kleine Shops. Wir haben dort ein Wein-Tasting mit kleiner Verkostung dazu gemacht. Falls ihr dort im Restaurant essen möchtet, sehr frühzeitig reservieren!

Das Oldenburg ist etwas kleiner und exklusiver, mit traumhafter Aussicht.

Praktisch: Man kommt sehr gut mit Uber von Weingut zu Weingut und muss (vernünftigerweise) nicht selbst fahren.

Am nächsten Tag haben wir noch zwei weitere Weingüter besucht, das Rupert & Rothschild Vignerons und Delaire Graff Estate. Beide auch sehr empfehlenswert! Am letzten Abend waren wir Fat Butcher essen. Für Fleischliebhaber gibt es dort top Steaks, aber auch für die Vegetarier gibt es Optionen.

Tag 17-21: Kapstadt

Am ersten Tag ging es von Stellenbosch nach Kapstadt. Unterwegs machten wir Stopps am Muizenberg Beach, am Boulders Beach mit der bekannten afrikanischen Pinguin-Kolonie und fuhren den spektakulären Chapman’s Peak Drive.

Unsere Unterkunft in Kapstadt war ein Airbnb in Bakoven Bay, direkt neben Camps Bay – eine fantastische Lage nahe Strand und Stadt.

An Tag 18 nahmen wir den Red Bus ins Zentrum. Wir spazierten an der Promenade, besuchten die Victoria & Alfred Waterfront und machten eine Free Walking Tour, um mehr über die Stadt und ihre Geschichte zu erfahren. Anschließend ging es zu den bunten Häusern im Bo-Kaap – eines der bekanntesten Fotomotive Kapstadts.

Am nächsten Tag früh morgens besuchten wir den Botanischen Garten Kirstenbosch und starteten von dort die Wanderung auf den Tafelberg. Wir entschieden uns für den Skeleton Gorge Trail – ein doch sehr anspruchsvoller Track. Da wir aber sehr gerne wandern und man mit einer unglaublichen Aussicht oben belohnt wird, lohnt sich der mühsame Aufstieg allemal.

Am Abend besuchten wir den bekannten Oranjezicht Farmers Market – dort ist ordentlich was los abends und es gibt Stände mit leckeren Gerichten für jeden Geschmack.

An Tag 20 fuhren wir zum Hafen und setzten mit dem Boot nach Robben Island über. Die Führungen werden von ehemaligen Gefangenen durchgeführt, was diesen Besuch besonders eindrucksvoll und bewegend macht.

Am letzten Tag unserer Reise standen wir sehr früh auf, um den Lion’s Head zu erklimmen. Die Wanderung ist körperlich anspruchsvoll, belohnt aber mit einer atemberaubenden Aussicht über Kapstadt.

Danach entspannten wir noch etwas am Strand, gingen abends essen – und dann hieß es auch schon Abschied nehmen. Unser Flieger ging und eine unvergessliche Reise endete.

Wir hatten eine wunderschöne Zeit in Südafrika und haben aus den 3 Wochen sehr viel rausgeholt mit einem perfekten Mix aus Safari-Abenteuer und wunderschöner Natur entlang der Garden Route und Kapstadt. Der Fokus bei uns lag hier aber weniger auf Entspannung, sondern möglichst viel zu sehen in den 3 Wochen. Natürlich kann man die Reise auch etwas entspannter gestalten und ein paar Programmpunkte weglassen bzw. auch mal einen Tag zum relaxen einplanen. Für uns war das aber die optimale Route und wir würden es genauso wieder machen!


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