Neuseeland – schon lange stand dieses wunderschöne Land am anderen Ende der Welt ganz oben auf unserer Bucketlist. Und natürlich wie bei vielen anderen hat die Herr der Ringe Trilogie ihren Teil dazu beigetragen. Durch unser Sabbatical hatten wir genügend Zeit, um das Land ausgiebig zu erkunden. Wenn ihr die Möglichkeit habt, würden wir daher empfehlen hier gut und gerne 5 Wochen oder mehr einzuplanen. Es gibt einfach so viel zu sehen und erkunden, daher kommen hier unsere Reise-Highlights.

Los ging es für uns auf der Südinsel, auf welcher wir knapp 3 Wochen unterwegs waren. Die Natur und Landschaften hier sind wirklich atemberaubend und entsprechen wahrscheinlich dem typischen Bild, welches man von Neuseeland im Kopf hat. Hier kommen unsere persönlichen 5 Südinsel-Highlights

1. Mount Cook

Der Mount Cook Nationalpark und der dazugehörige Hooker Valley Track waren eines unserer absoluten Highlights auf der Südinsel. Das wunderschöne Bergpanorama und die klaren Flüsse sind wirklich Neuseeland at it’s best. Der hintere Part des Hooker Valley Tracks war zum Zeitpunkt unserer Reise (Februar/März 2026) leider geschlossen, nichtsdestotrotz gibt es schon genug Highlights auf dem ersten Part. Übernachtet haben wir direkt am Ausgangspunkt des Tracks, im White Horse Hill Campground. Früh dran sein lohnt sich, die Plätze sind früh ausgebucht und generell gibt es im Nationalpark nicht unendlich viele Übernachtungsmöglichkeiten.

2. Queenstown

Queenstown ist wirklich wunderschön und hat generell viel zu bieten, für Natur- und Wanderfans bis hin zu Adrenalin-Junkies. Die Stadt ist bekannt für die zahlreichen Action-Aktivitäten wie Bungee, Ziplining, Jet Boats und co. Da wir eher Natur und Wandern mögen, haben wir uns für eine Wanderung auf den Hausberg Queenstown Hill entschieden. Am Nachmittag sind wir dann spontan auf einen wunderschön gelegenen Boule Club gestoßen und spontan offiziell Mitglied im Queenstown Bowling Club geworden. Und natürlich mussten wir auch den berühmten Ferg Burger probieren (hier aber unbedingt Wartezeit einplanen).

3. Milford Sound

Milford Sound ist ein total surrealer Ort und verschlägt einem echt die Sprache. Wir hatten Glück, da es am frühen Morgen während der Hinfahrt stark geregnet hat und dadurch hunderte an Wasserfällen zu sehen waren. Generell ist es für einen Besuch sehr zu empfehlen, dass es vorab geregnet hat, weil sonst der Großteil der Wasserfälle nicht zu sehen ist. Wir sind morgens sehr früh in Te Anau losgefahren und haben eines der ersten Boote genommen, da es dann noch etwas leerer ist. Gesehen haben wir unterwegs Robben, verschiedene Vogelarten und sogar einen Delfin. Das frühe Aufstehen hat sich sehr gelohnt.

Nach der Bootsfahrt stand noch eine Wanderung einer Etappe des Milford Track an, einer der Great Walks Neuseelands. Dafür haben wir uns von einem kleinen Bootanbieter zum „Sandfly Point“ rüber zum Start des Wanderwegs bringen lassen und sind noch ca. 10km gewandert.

4. Wanaka

Wanaka ist ein hübsches kleines Städtchen direkt gelegen an unglaublicher Natur. Der See mit dem berühmten Wanaka Tree und die imposanten Berge schaffen ein wunderschönes Panorama. Natürlich mussten wir in Wanaka die berühmte Wanderung auf den Roys Peak machen – auf jeden Fall eine Challenge, aber aus unserer Sicht mit einem normalen Fitnesslevel machbar. Ansonsten sind wir durch das Städtchen spaziert und waren abends sogar im Kino (Cinema Paradiso – ganz große Empfehlung).

5. Abel Tasman Nationalpark

Unser letztes großes Highlight auf der Südinsel: der Abel Tasman Nationalpark. Ein großes Naturschutzgebiet mit kristallklarem, türkisem Wasser, weißen Stränden und tollen Wäldern mitten am Wasser. Wir haben uns für den ersten Tag eine Tour gebucht, wo wir mit dem Speed-Boot in den Park gebracht wurden. Dort haben uns bereits unsere Kajaks erwartet und wir sind einen Teil der Route mit dem Kajak zurückgefahren. Für den zweiten Part hatten wir die Variante gebucht, in welcher man den zweiten Teil zurückwandert über den berühmten Abel Tasman Coastal Track. Dieser war wirklich wunderschön und sehr zu empfehlen.

Am zweiten Tag haben wir einen Beach Day eingelegt und sind zum Strand mit dem berühmten Split Apple Rock gefahren und haben dort einfach mal etwas relaxed (Achtung: genau Flut und Ebbe nachschauen, der Strand verschwindet nämlich bei Höchstand der Flut).

Fazit

Auf der Südinsel gibt es wirklich alles was das Herz begehrt für Naturliebhaber: imposante Bergpanoramen, wunderschöne Fjordlandschaften, traumhafte Strände und ganz viel Ruhe. Wir haben die Weite und das Eintauchen in die wunderschöne Natur Neuseelands sehr genossen und denken sehr gern dran zurück!


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