Für ein verlängertes Wochenende ging es für uns im Mai nach Kopenhagen – die perfekte Mischung aus Stadt, Wasser, gutem Essen und entspanntem Lebensgefühl. Am Donnerstag sind wir mittags mit dem Zug von Hamburg losgefahren und am frühen Abend in der dänischen Hauptstadt angekommen.
Unser Zuhause für die nächsten Tage war ein kleines Airbnb in Amagerbro, einer ruhigen Wohngegend abseits der klassischen Touristenrouten. Das Apartment war super süß, für Kopenhagen erstaunlich günstig und trotzdem sehr zentral gelegen – eine absolute Empfehlung für alle, die es etwas lokaler mögen.
Tag 1: Ankommen & Innenstadt
Am ersten Abend sind wir zu Fuß Richtung Nyhavn spaziert. Mit einem Glas Wein am Wasser ließ sich der Sonnenuntergang dort wunderbar genießen, bevor wir zum Abendessen ins Høst gegangen sind. Vor allem unten zu sitzen lohnt sich: schummriges Licht, romantische Stimmung und richtig gutes Essen. Trotz gehobenem Essen und Mehrgänge-Menü fanden wir es preislich echt im Rahmen. Wir hatten etwa einen Monat im Voraus reserviert – definitiv sinnvoll. Danach ging es direkt zurück ins Airbnb.



Tag 2: Christiania, Reffen & Tivoli
Der Freitag startete für mich noch mit ein paar Stunden Homeoffice, bevor wir mittags richtig in den Tag gestartet sind. Zuerst ging es durch Christiania, wo wir durch kleine Shops gebummelt sind und die besondere Atmosphäre auf uns wirken ließen. Von dort aus sind wir mit dem Fahrrad weiter nach Reffen gefahren, einem riesigen Street-Food-Markt direkt am Wasser. Es gibt unzählige verschiedene Stände mit Gerichten aus allen möglichen Ländern, sodass für jeden etwas dabei ist. Trotz etwas Wind haben wir dort eine Kleinigkeit gegessen und die entspannte Street-Food-Atmosphäre genossen.



Am Nachmittag ging es weiter zum Tivoli, für den wir Karten hatten. Man zahlt einmal Eintritt und kann dann entweder einzelne Fahrgeschäfte extra bezahlen oder – wie wir – eine etwas teurere Flatrate buchen. Wir haben uns das gegönnt, und es hat sich absolut gelohnt: Die Fahrgeschäfte haben unglaublich viel Spaß gemacht. Abends fand noch ein Konzert statt, das uns zwar nicht komplett überzeugt hat, aber die Stimmung im Tivoli am Abend war trotzdem etwas ganz Besonderes. Gegessen haben wir dort ebenfalls – da wir vorher schon gut versorgt waren, hat das völlig gereicht.



Tag 3: Rosenborg, Meerjungfrau & Fahrradtour
Am Samstagmorgen sind wir früh in Christiania joggen gegangen, da es direkt bei uns um die Ecke lag. Danach stand eine Führung im Schloss Rosenborg auf dem Programm. Die Räume und vor allem die Kronjuwelen waren sehr beeindruckend und absolut sehenswert.


Im Anschluss haben wir einen ausgiebigen Spaziergang durch die Parks gemacht, bis zur Kleinen Meerjungfrau. Dort ist es zwar sehr voll und es gibt ehrlich gesagt nicht allzu viel zu sehen, aber der Weg dorthin lohnt sich allein schon. Von dort ging es weiter Richtung Schloss Amalienborg, bevor wir uns nach dem vielen Laufen eine Pause im Studio X Kitchen gegönnt haben – super stylisches Café mit richtig leckeren Sachen.
Danach durfte ein Besuch im Studio Ahoj nicht fehlen. Ich war schon öfter in Kopenhagen, und jedes Mal ist das ein fester Stopp für mich. Die mundgeblasenen Vasen, die offene Werkstatt und das ganze Konzept machen den Laden einfach besonders.


Nach einem kurzen Abstecher über die Strøget haben wir uns wieder Fahrräder genommen und sind – weil das Wetter so schön war – noch einmal nach Reffen gefahren. Allein das Radfahren durch Kopenhagen ist ein Highlight: über Brücken, am Wasser entlang und mitten durch die Stadt. Direkt neben Reffen haben wir dann noch bei der Mikkeller Brauerei Halt gemacht, Bier getrunken und die Sonne genossen – ebenfalls sehr zu empfehlen.
Abends ging es mit dem Fahrrad weiter zum Vækst, unserem letzten Restaurant des Trips. Auch hier hatten wir etwa einen Monat im Voraus reserviert. Ein wunderschöner Abend, tolles Essen und preislich – für ein mehrgängiges Dinner in Kopenhagen – absolut im Rahmen. Große Empfehlung!



Am Sonntagmorgen hieß es dann früh aufstehen: Mit dem Zug ging es zurück nach Hamburg – müde, aber sehr glücklich.


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